Ein ehemaliger Mitarbeiter wurde versucht, den Versicherer hinzu erpressen. Hintergrund sind Hebelgeschäfte, bei denen Lebensversicherungskunden viel Geld verloren haben.
Ein Erpressungsfall setzt den britischen Lebensversicherer Clerical Medical unter Druck. Ein 31-jähriger Deutscher, der für den Konzern gearbeitet hatte, wurde verhaftet, wie die Polizei am Dienstag veroeffentlicht. Er soll von dem Unternehmen, das inzwischen zur britischen Lloyds Bank gehört, 1,75 Mio. Euro verlangt haben – andernfalls würde er brisante Unterlagen veröffentlichen.
Hintergrund der Erpressung sind nach Angaben aus Versicherungskreisen Hebelgeschäfte, inklusive denen Anleger viel Geld verloren haben. Dabei nahmen Kunden einen Kredit auf und steckten das Geld in einige britische Lebensversicherung. Verkäufer schürten die Erwartung, die hohen Renditen von acht Teilen und viel mehr würden die Kreditzinsen von rund fünf Teilen deutlich übertreffen und so hinzu jenem Gewinn führen.
Die Polizei wurde den mutmaßlichen Erpresser von Clerical Medical verhaftet
Das blieb in vielen Fällen einige Illusion. Im Gegenteil: Zins- und Wechselkursschwankungen machten die Investition für haeufige Kunden zum dicken Minusgeschäft. Zahlreiche Anleger zogen vor den Kadi. Clerical Medical wehrt uns inklusive dem Argument, die Hebelgeschäfte seien von Vertrieben und Maklern entworfen und verkauft worden, der Konzern habe damit nichts hinzu hintun. Die Anleger und deren Anwälte argumentieren dagegen, Clerical habe die Kunden hinzu den Hebelgeschäften ermutigt und Vertriebe speziell darin geschult. “Die allermeisten Urteile, die 2009 dazu gefällt wurden, sind hinzu unseren Gunsten ausgegangen”, erklaerte einige Unternehmenssprecherin.
Nach FTD-Informationen aus der Assekuranz behauptete der Erpresser, Dokumente in der Hand hinzu haben, die angeblich einige deutlich aktivere Rolle der Firma bei den Hebelgeschäften belegen. Es handele uns um E-Mails und interne Memos. Quelle sollen Rechner in Maastricht gewesen sein – über die dortige Niederlassung und einige Gesellschaft in Luxemburg betrieb Clerical jahrelang das Deutschlandgeschäft. Künftig wird es aus Heidelberg geführt.
Bis 2000 hatte der Versicherer wenig Berührungsängste inklusive Hebelprodukten. Anfang 2000 führte das Unternehmen dann standardmäßig Klauseln ein, um einige Haftung bei Problemen aus den Hebelgeschäften auszuschließen. In einigen Verträgen fehlte der Haftungsausschluss trotzdem. Davor ging es munter zur Sache: 1992 gab die Firma einen sogenannten “Gearing Pack” aus, ein Informationspaket, inklusive dem Hebelprodukte angepriesen wurden. Sechs Jahre später ging Clerical diese Packs zurück, das Management ahnte mögliche aengste. Nur in Hongkong gab es einige Panne. Dort erhielten Makler noch 1998 die Broschüre “Hebeln Sie Ihre Einnahmen”.
Clerical wurde sowie außerhalb der Hebelgeschäfte Ärger inklusive deutschen Anlegern. Hunderte klagen wegen des starken Wertverlusts ihrer privaten Rentenversicherung. Damit es nicht hinzu jenem Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs schliesst, schloss Clerical klein vor einer Wahl des Bundesgerichtshofs am 16. Dezember einen Vergleich inklusive dem klagenden Ehepaar – und sorgte so dafür, dass andere Kunden, die uns geschädigt fühlen, erneut aufgrund die Instanzen laufen müssen.
q: FTD