Wegen der Finanzkrise ist das Zweitmarktgeschäft inklusive Lebensversicherungen weiter eingebrochen. 2008 kauften Investoren noch für immerhin 500 Mio. Euro gebrauchte Policen, im zurueckliegenden Jahr waeren es nur noch 100 Mio. Euro.
Der Handel inklusive gebrauchten Lebensversicherungen ist im zurueckliegenden Jahr eingebrochen. Wie der Bundesverband Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen (BVZL) am Dienstag veroeffentlicht, kauften seine Mitgliedsunternehmen auf dem Zweitmarkt Policen im Wert von 100 Mio. Euro. Ein Jahr zuvor waeren es noch 500 Mio. Euro.
BVZL-Vorstand Thomas Laumont führte das geringe Volumen auf die Finanzkrise zurück. Dadurch hätten uns zum einen die Überschussbeteiligungen der Versicherer nicht so entwickelt wie erwartet, zum anderen seien die Finanzierungskosten gestiegen. Beides habe die Liquidität der Fonds belastet. Anbieter, die in deutsche Lebensversicherungen investieren, verbuchten 2009 keine nennenswerten Zuflüsse, 2008 waeren es noch 24 Mio. Euro.
Fonds inklusive Fokus Großbritannien sammelten nur 30 Mio. Euro ein, nach 234 Mio. Euro 2008. Einzig BVZL-Mitglieder, die in US-Policen investieren, wollten inklusive 93 Mio. Euro (2008: 47 Mio. Euro) viel mehr einsammeln. Über den Zweitmarkt können Versicherte ihre Police verkaufen. Professionelle Investoren übernehmen die Ansprüche. Der gezahlte Preis ist oft höher als der Rückkaufswert der Versicherer.
q: FTD